Unsere Theatergruppe im Jahr 2021

Was ist aus der Theatergruppe geworden?

Die Theatergruppe besteht nun schon seit 1977. Wir haben viele Höhen und Tiefen erlebt. Es gab viele Schauspieler, die Theaterluft geschnuppert haben. Viele sind schon seit Jahren dabei. Einige haben schnell erkannt, dass es nichts für sie ist. Christel und Willibert Dick sind seit der Neugründung 1977 dabei. Einfach nicht wegzudenken.

Keiner hat damit gerechnet, dass wir so einen Erfolg haben, schon all die Jahre. Und es macht immer wieder Spass, neue Theaterstücke zu spielen, vorallem immer in neue Rollen zu schlüpfen.

Nun kann man sich ausrechnen, wieviele Stücke wir schon gespielt haben. Da gab es Stücke, die auch schon Willi Millowitch gespielt hat, wie z. B. 1985 und 2002, zu unserem 25 jährigen Jubiläum „Der Meisterboxer“ oder 1987 “ Der Kühne Schwimmer“und 1992 „Pension Schöller“. Dieses Stück brachten eine große Herausforderung mit sich, da wir dafür drei Bühnenbilder brauchten. Es gab sehr viele Helfer, die das gemeistert haben. Ebenso wurden selbst geschriebene Stücke von unserem ehemaligem Regisseur Willi Maletz gespielt. 1988 „Et Carmen von Langerweh`“ und 1989 „Lilly das Mädchen vom Lande“.

Ebenso nahmen wir sozial politische Themen aufs Korn, wie z.B. das Leben im Seniorenheim mit dem Stück „Dreistes Stück im Greisenglück“ 2008 und die Gesundheitsreform mit “ Gute Besserung“ 2010.

Andere Theaterstücke wie z.B. „Zwei Herrn spielen Dame“ 1998, „Thommys tolle Tanten“ 2003, “ Das Loch in der Wand“ 2007 und „Kreuzfahrt im Schweinestall“ 2017.

So kamen in 44 Jahren so manches Theaterstück zu stande. Lustspiele, Komödien, aber auch schon mal eine Kriminalkomödie. Es waren insgesamt ca. 45 Schauspieler auf der Bühne, viele haben aus privaten, beruflichen oder krankheitsbedingt aufhören müssen. Statisten gab es in all den Jahren auch einige, z.B. eine Turngruppe, ein Tambourcorps, Feuerwehrleute, Pfadfinder, einen Leierkasten Spieler, Skatspieler uvm.

Ca. 8 Regisseure waren tätig, 6 Souffleusen, einige Maskenbildner, die Bühnenbauer nicht zu vergessen. Ortsansässige Firmen haben uns tatkräftig unterstützt mit Möbel, Gardinen und Dekoware. Um uns im Saal gut verstehen zu können, musste natürlich auch ein Mikrofonanlage bereigestellt werden. Auch da haben wir tolle Leute an der Hand.

Dann kam 2018 das Ende unserer Kulturhalle. Wir spielte ein letztes Mal auf unserer  geliebten Bühne. Mit dem Stück „Drei Mieter und ein Entführungsfall“ verabschiedeten wir uns von der Kulturhalle. Was jetzt? Wie geht es weiter mit uns? Wo können wir das nächste Theaterstück spielen? Fragen über Fragen. Die neue Aula, die anstelle der Kulturhalle gebaut wurde, war noch lange nicht fertig. Es wurden einige Lokalitäten aufgesucht um zu sehen, ist das was für uns? Für einen Dreiakter, den wir sonst immer spielen, waren diese Orte zu klein. Wir entschlossen uns 2019 für das Pfarrheim und machten einen Sketche Abend. Einige unserer Spieler hatten bedenken, ob diese gut ankommt. Wir hatten einen tollen Erfolg. Drei Abende hintereinander hatten wir die „Hütte“ voll, was bei dem Pfarrheim keine große Kunst war. Auch 2020 gab es keine Alternative für uns. Dann wurde noch mal im Pfarrheim gespielt. Wir suchten uns zwei Einakter aus, die wir auf die kleine Bühne brachten. Wir spielten wieder an drei Abenden. Der Erfolg war riesig. Unser Publikum wurde in den beiden Jahren mit eingebunden. Sie fanden es sehr schön und fühlten sich pudelwohl. Einige fanden es in dem kleinen Rahmen familierer als in der großen Halle.

Wir starteten unser Theaterstück für das Jahr 2021. Die Proben fingen im September 2020 an. Aber schnell mussten wir auch wieder aufhören, das uns die Corona Pandemie noch voll im Griff hatte. Es musste alles runtergefahren werden, so auch unsere Proben. Das wir jemals in die Situation kommen, nicht spielen zu dürfen, hätten wir nie gedacht. Aber für Alles gibts ein erstes Mal. Wir haben unser neu ausgesuchtes Stück in die Schublade gelegt und hoffen, das wir 2022 wieder spielen dürfen. Die Corona Maßnahmen werden da noch Bestand haben und uns noch lange begleiten.

Die neue Aula haben wir uns schon angesehen, um festzustellen, dass unsere Bühne Platz hat. Nur werden wir weniger Publikum haben, als in der alten Halle. Aber wir, von der Theatergruppe, werden dann evtl. an drei Abenden spielen, damit uns doch viele besuchen können. Wir möchten weiterhin euch einen sorgenfreien Abend bescheren und euch zum Lachen zu bringen.

 

 

 

Bilder von den Einaktern 2020